Freiheit

Sie ist der Schlüssel, wenn uns Angst am Atmen, am Leben und am angemessenen Handeln hindert. Freiheit verbindet uns mit dem Fluss des Lebens, der zu jeder Zeit für alle Lebewesen in seiner Weise fliesst. Der freie Wille ist uns gegeben, er gibt uns die Freiheit, Vertrauen zu haben. Denn das, was uns begegnet, ist vielleicht manches mal fast so gross wie wir, aber niemals grösser.

Affirmationen:

  • Ich bin ganz bei mir zuhause.
  • Ich spüre in meinem Zuhause den Boden unter den Füssen.
  • Mein Zuhause gibt mir Sicherheit und Schutz.
  • In dieser Sicherheit erlebe ich wahre Freiheit, Raum und Grenzen.
  • Ich sorge für mich.
  • Ich bin bereit, Verantwortung für mich zu übernehmen.
  • Ich handle aus meiner Wahl heraus.
  • Ich respektiere meinen Raum und meine Grenzen, so wie ich Raum und Grenzen meiner Mitmenschen respektiere.
  • Ich fülle meinen Raum aus, mit meiner Atmung, meiner inneren Haltung und mit meinem Tun.

Symbol (übung):

  • Goldsäule

Einfach sein

Unser tägliches Leben bringt vielerlei Anforderungen mit sich. Wenn sich all dies zum verwirrenden Dickicht verdichtet, sind wir nicht mehr fähig zum rechten Zeit das Richtige zu tun. Im „Einfachsein“ und im „einfach sein“ liegt der Schlüssel. Wir können uns selbst auf den Punkt bringen, die eigenen Gedanken von den fremden unterscheiden, unsere Kreativität nützen und das schätzen und geniessen was ist.

Affirmationen:

  • Ich nehme mich an wie ich bin.
  • Ich lerne zu wissen, dass ich wertvoll bin.
  • Ich bin wertvoll, einfach weil ich bin.
  • Ich entdecke mehr und mehr mein „einfachsein“ und „einfach sein“
  • Ich erfahre mich in meiner klaren, ruhigen inneren Präsenz und
  • schöpfe daraus für mein Handeln und Tun.
  • Ich vertraue, zum richtigen Zeitpunkt am richtige Ort zu sein.
  • Ich schöpfe aus mir und geniesse und schätze was ist.

Symbol (übung):

  • Goldsäule

Fluss des Lebens

So wie Wasser frisch und klar bleibt, wenn es fliessen kann, können auch wir uns am besten entwickeln, wenn wir uns dem Fluss des Lebens anvertrauen. Der Schlüssel liegt im Loslassen – Angenehmes und Unangenehmes – daraus zu lernen und weiter zu gehen. Ein Handeln, das aus diesem Fluss heraus entsteht, ist immer zeitgemäss, effektiv und dient der Entwicklung aller Lebewesen. Ein Handeln, aus diesem Fluss heraus ist niemals anstrengend und im Loslassen liegt der Schlüssel dazu. Ohne unnötigen Ballast vorwärts schreiten zu können ist wahre Freiheit.

Affirmationen:

  • Ich vertraue mich dem Fluss des Lebens an.
  • Das Flussbett hält und führt mich sicher auf meiner Reise.
  • So kann ich jeden Moment erleben, loslassen, wieder neue Momente erleben, loslassen…
  • Ich lerne von jeder Erfahrung und ziehe so auf meiner Reise immer weiter .
  • Ich entdecke mich mehr und mehr auf meiner Reise.

Harmonie

Der Schlüssel zur Zusammenarbeit liegt in der Selbstvergessenheit. Wenn in einer Gruppe jeder um das Wohl des Anderen besorgt ist, entsteht keine Konkurrenz und es entstehen keine negativen Gedanken. Eine Fröhlichkeit, die sich nur in einer Gruppe entwickeln kann, macht sich dann breit und lässt alles leichter tragen und tun. Unmögliches wird dann sofort erledigt, nur Wunder  - sie dauern etwas länger.

Affirmationen:

  • Ich sorge für mein Wohl und lasse es zum Wohl der Anderen aus meinem Inneren strahlen.
  • Meine positive innere Haltung nährt meine Gedanken und mein Tun.
  • Ich lasse mich überraschen, wie sich meine innere Harmonie und Fröhlichkeit nach aussen auswirken.

Innere Stimme

Unsere innere Stimme ist der Zugang zur eigenen inneren Weisheit. Aber diese innere Stimme ist leise. Der Schlüssel liegt im Ruhigwerden, im Stillsein, im Zuhören. Auch hier kann uns die Natur im Aussen zur Natur im Inneren führen. Diese Stimme weist uns den eigenen Weg bei Orientierungslosigkeit, hilft auf das Wesentliche zu beschränken, dem Fluss des Lebens zu vertrauen und letztendlich zu dem zu stehen was wir sind, die zu sein, die wir sind.

Affirmationen:

  • Ich gehe Schritt um Schritt den Weg in meine Innenwelt, werde still und ruhig, höre und fühle aufmerksam in diese Stille und Ruhe hinein.
  • Ich lasse mich mit Liebe und Wohlwollen auf meine Innenwelt ein.
  • Ich lasse mich überraschen, was ich in dieser Stille höre, sehe und fühle.
  • Jede Wahrnehmung weist mir den Weg zum innersten Kern meines Wesens.
  • Aus diesem innersten Kern heraus, nehme ich mich an – so wie ich bin – und gebe mich in den Fluss des Lebens hinein.
  • Ich stehe zu mir – so wie ich bin.

Kraft

Das Purpur als Sinnbild der positiven Autorität leben, das möchte jeder. Sich aber der eigenen Urenergie – dem Rot anvertrauen, das ist eine andere Sache. Rot steht nicht nur für Kraft, es steht auch für unkontrolliertes Eskalieren dieser Kraft. Und davor haben wir oft scheu. In der Selbstbeherrschung, der Liebe und der Demut liegt der Schlüssel zum sinnvollen und positiven Gebrauch dieser Macht. Denn nur wer sich selbst befehlen kann, soll Anderen befehlen. Im Vorleben und niemals im Befehl liegt die wahre Führung.

Affirmationen:

  • Ich lerne meine Kraft und meine natürliche Autorität kennen und entdecke dabei die Sonnen- und die Schattenseite.
  • Ich weiss um die Sonnen- und Schattenseite dieser kraftvollen Autorität.
  • Ich nutze dieses Wissen für die Balance dieser beiden Seiten.
  • Ich lerne, Verantwortung für mich zu übernehmen und für mich selber zu sorgen.
  • Ich lerne, meine Kraft und Autorität so zu nutzen, dass meine innere Haltung von Liebe und Demut aus mir strahlt und zur Geburtstätte meines Verhaltens wird.
  • Ich nutze meine positive Kraft und Autorität sorgfältig in Respekt und Liebe

Liebe

Liebe ist die Chance für alle Lebewesen und Weisheiten sich zu verstehen. Ein „vom Herzen annehmen“ hebt Gegensätze auf, hilft Widersprüchlichkeiten anzunehmen, die Anderen nicht nur zu tolerieren, sondern zu akzeptieren. Sie hilft uns auch, einen Anderen seinen Weg gehen zu lassen. Und letztendlich müssen wir lernen, auch Liebe anzunehmen. Vielen von uns fällt das „Nein danke“ viel leichter als das „Ja bitte“.

Affirmationen:

  • Ich nehme mich liebevoll an – so wie ich bin.
  • Ich nehme mit allumfassender Liebe die Anderen an – so wie sie sind.
  • Meine liebevolle Selbstannahme ist der Kern für meine ruhige, klare, innere Präsenz.
  • Ich bin es wert, Liebe anzunehmen und Liebe zu geben.

Partnerschaft

Dieses Thema betrifft nicht nur den Lebenspartner. Es betrifft alle, mit denen wir arbeiten, leben und sind. Zu zweit ist alles halb so schlimm und doppelt so schön. Aber nur solange wir im Partner nicht das suchen und fordern was uns fehlt. Wenn wir nur jemanden suchen, der etwas für uns erledigt, so kann es passieren, dass sich der Satz umkehrt und dann wird alles halb so schön und doppelt so schlimm. Wahre Partnerschaft heisst, dem Anderen zur rechten Zeit auf die richtige Art und Weise einen Schritt weiter zu helfen. Und damit im Grunde genommen uns selbst die grösste Hilfe angedeihen zu lassen.

Affirmationen:

  • Zuerst lerne ich mir selber – als mein eigener Partner –  zu geben, was mir fehlt, was ich wirklich brauche, um zu wachsen und zu reifen.
  • Als mündiger Partner lebe ich wahre Partnerschaft.

Regeneration

Wir sind stark, wir sind tüchtig, wir halten durch, wir jagen von einem Erfolg zum anderen. Dieser Erfolg hat oft einen hohen Preis.  Unser Körper verkrampft sich. Wir sind nicht mehr im Stande, Gegensätze zu vereinen und tun denen weh, die wir lieben. Wir schneiden uns vom Fluss des Lebens  ab. Dieser Weg führt in die Resignation, weil es dann an Lebenskraft mangelt. Der Weg heraus ist die Entspannung und das Zulassen. So wie jede Welle auf und nieder schwingt, braucht die Spannung  in unserem Leben auch die Entspannung.

Affirmationen:

  • Ich kehre zurück in meine innere Ruhe und vertraue mich dem Fluss des Lebens wieder an.

Reinigung

Jeder neue Lebensabschnitt braucht ein Loslassen des Gewesenen. Ballast ist unnötig – er macht schwer, unbeweglich und ängstlich. Alles loslassen was klebt – dies ist die Botschaft der Trollblume. Sie trifft den Vorgang der Reinigung am besten. Und kleben kann vieles – materielle Güter, Verschlackungen im Körper, Gedanken oder traditionell übernommene Muster, die niemals wirklich die unseren waren.

Affirmationen:

  • Mit jedem Schritt lasse ich alles los, was ich nicht mehr brauche.

Schutz

Wenn unser Licht stark ist, neutralisiert es das Dunkel ohne zu kämpfen. Dieses Licht strahlt aus uns. Oft wird dieses Licht durch Angst, Zweifel, Müdigkeit und Verzweiflung geschwächt. Dann sind wir anfällig für alles Negative, das von aussen kommt. Wir können uns nicht mehr schützen. Das Wissen um die Einheit ist der Weg aus der Verzweiflung. Denn der einzig wahre Schutz kommt aus uns und nur von da.

Affirmationen:

  •  Ich spüre in meiner Mitte die Sonne, wie sie strahlt. Ich spüre die Kraft, die von dieser Mitte ausgeht und meinen ganzen Raum ausfüllt und nach aussen strahlt. In diesem Raum fühle ich mich ganz zuhause, sicher und geschützt. Ich bin in der Mitte dieses Raumes, sorge für mich selber, treffe die Wahl für meine Entscheidungen und mein Tun.

Selbstannahme

Mag dich selbst sonst mag dich keiner. Aber das ist nicht immer leicht. Wir sind ungeduldig, wollen anders sein als wir sind, nagen an unseren Misserfolgen und können uns über die Erfolge nicht mehr freuen. Auch hier können uns die Blüten den Weg weisen. Geduld, das Erkennen des eigenen Weges, Stolpersteine entdecken um nicht drüberfallen zu müssen und wie der Hahnenfuss es ausdrückt: „Hurra mich gibt’s!“

Affirmationen:

  • Ich nehme mich an, wie ich bin
  • Ich lerne mich anzunehmen, wie ich bin
  • Ich bin wertvoll – einfach weil ich bin – mit allem was ich habe.

Veränderung

Veränderung bedeutet loslassen – nicht nach hinten schauen – nach vorne zu gehen. Dieses Anvertrauen an den Stirb- und Werdeprozess ermöglicht uns Wandlung und Entwicklung. Veränderung ist immer mit einer Phase der Unsicherheit verbunden. Das Annehmen der Veränderung alles Seins lässt uns leicht weiterschreiten und das Beste aus dem zu machen was ist.

Affirmationen:

  • Mit jedem Schritt lasse ich einen Fuss los, damit er zu einem neuen Schritt nach vorne ansetzen kann.
  • Mit gutem Gleichgewicht schreite ich Schritt um Schritt meinem Ziel entgegen.
  • Ich gehe jeden Schritt bewusst und weiss: Ich darf mir Zeit lassen auf meinem Weg.
  • Ich lasse mir Zeit auf meinem Weg und schaue auf meiner Wanderung durchs Leben ruhig nach innen und aussen.

Vertrauen

Im zwischenmenschlichen Tun ist Vertrauen die Vorgabe des Stärkeren. In unserem täglichen Leben bedeutet dies ein Freisein von negativen Vorerfahrungen, von Misstrauen und ein Abgrenzen gegen das kollektive Bewusstsein, das doch immer wieder versucht, uns misstrauisch zu machen. Wenn wir unsere Richtung wissen und bereit sind unseren Weg zu gehen, ist immer Hilfe da, wenn wir sie brauchen. Und wenn keine Hilfe kommt, dann sind wir stark genug es selbst zu schaffen. Dieses Vertrauen ist der Weg aus der Angst, hilft uns wahre Partner zu sein, unser Potential zu leben und die zu werden, die wir sind.

Affirmationen:

  • Ich lerne mehr und mehr mir zu vertrauen.
  • Mein Vertrauen wird stärker und stärker und weist mir den Weg zu mir und meinem Höheren Selbst.  

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